DIE KRAICHGAU-HOSPIZ STIFTUNG
KRAICHGAU-HOSPIZ
In Sinsheim wird das stationäre Kraichgau-Hospiz für die Stadt und die umliegenden Gemeinden errichtet. Das mit acht Betten ausgestattete Hospiz befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur GRN-Klinik (Alte Waibstadter Straße 2 h). Die Eröffnung des Hospizes ist für Mitte 2026 geplant. Das Bauvorhaben wird vom Förderverein Kraichgau-Hospiz an der Elsenz e.V. verantwortet.
FINANZIERUNG
Der Erwerb des Grundstücks sowie der Bau und die Einrichtung des Hospizes werden in vollem Umfang durch die Hans-Werner und Josephine Hector-Stiftung aus Weinheim finanziert. Der Aufenthalt im Hospiz ist für die Gäste kostenlos. Die Betriebskosten des Hospizes werden von den Kranken- und Pflegekassen übernommen – aufgrund gesetzlicher Vorgaben jedoch grundsätzlich nur mit einem Anteil von 95 Prozent. Die Betreiberin des Hospizes – die gemeinnützige Kraichgau-Hospiz Sinsheim GmbH – wird somit jedes Jahr fünf Prozent der Betriebskosten selbst aufbringen müssen.
Diese jährliche Finanzierungslücke soll auf zwei Wegen geschlossen werden:
- Der gemeinnützige Förderverein Kraichgau-Hospiz an der Elsenz e.V. generiert finanzielle Mittel durch Mitgliedsbeiträge und Spenden unter anderem von Privatpersonen, Unternehmen, Service-Clubs und Kommunen – so auch von der Stadt Waibstadt.
- Die gemeinnützige Kraichgau-Hospiz Stiftung erwirtschaftet die benötigten Gelder durch die Anlage ihres Stiftungsvermögens am Kapitalmarkt.
Im Frühjahr 2024 hatten Dr. Petra und Dr. Thorsten Seeker aus Sinsheim die Idee, eine Stiftung zur anteiligen Deckung der Betriebskosten zu gründen. Gemeinsam mit 15 weiteren Stiftern/Stifterehepaaren aus Sinsheim und aus der Region konnte das Konzept zügig bis Oktober 2024 umgesetzt werden: Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat durch Urkunde vom 12. November 2024 die Kraichgau-Hospiz Stiftung als rechtlich selbstständige Stiftung anerkannt. Das Grundstockvermögen betrug bei Gründung 400.000 Euro; durch Zustiftungen wuchs es auf bisher 800.000 Euro an (Stand: November 2025). Während der Förderverein die erhaltenen Spenden zeitnah an das Hospiz weiterleitet, verbleibt das Grundstockvermögen auf Dauer in der Stiftung und wird gewinnbringend am Kapitalmarkt angelegt. Die dabei erzielten Erträge werden regelmäßig an das Hospiz ausgeschüttet.
Weitere Zustiftungen in das Stiftungsvermögen sind herzlich willkommen. Diese helfen, den Betrieb des Hospizes nachhaltig zu sichern und werden vom Gesetzgeber in hohem Maße steuerlich begünstigt. Zustiftungen können zu Lebzeiten oder auch im Wege eines Testaments getätigt werden.
STIFTUNGSVORSTAND
- Thorsten Seeker, Rechtsanwalt, Sinsheim
- Georg Lutz, Steuerberater, Sinsheim
KURATORIUM
- Marco Siesing, Oberbürgermeister der Stadt Sinsheim
- Hans-Günter Hogg, Vorsitzender des Fördervereins Kraichgau Hospiz an der Elsenz e.V.
- Martin Sielmann, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Partner in der sbl Partnerschaft mbB, Sinsheim
KONTAKT
Für weitere Informationen und Fragen stehen Ihnen Thorsten Seeker und Georg Lutz gerne persönlich zur Verfügung.
Kraichgau-Hospiz Stiftung
c/o Dr. Thorsten Seeker Georg Lutz
Hettenbergring 68 Dührener Straße 13
74889 Sinsheim 74889 Sinsheim
Telefon: 0172 6242204 Telefon: 0170 3403993
stiftung@kraichgau-hospiz.de
KONTEN DER STIFTUNG
Bankverbindungen für Zustiftungen an die Kraichgau-Hospiz Stiftung (Betreff „Zustiftung“):
Sparkasse Kraichgau: IBAN DE50 6635 0036 0006 6677 71
Volksbank Kraichgau: IBAN DE86 6729 2200 0000 4139 68
Für eine Zuwendungsbescheinigung geben Sie bitte Ihren Namen und die vollständige Adresse an.